Hamburg, wir kommen!
Am Montag, den 14.09.2026 war es endlich so weit: Wir starteten unsere Abschlussfahrt nach Hamburg! Um 9:00 Uhr ging es ab in den Bus und vor uns lagen sechs bis sieben Stunden Fahrt. Am Anfang war es im Bus ziemlich ruhig und tiefenentspannt - halber Bus im Tiefschlaf, denn wir mussten unsere Akkus aufladen für das, was die Woche noch vor uns lag.
Etwa zwei Stunden vor unserer Ankunft an der Jugendherberge waren dann fast alle wach. Während der Fahrt kamen wir an einem Feld vorbei, bei dem wir uns über den Namen lustig gemacht haben. Es hieß nämlich nicht „Fenchel“, sondern einer nannte es „Fenchelchen“.Von diesen Moment an war „Fenchelchen“ plötzlich eines der Highlights der Busfahrt und sorgte für jede Menge Sprüche und Gelächter. Manchmal braucht eine Klasse eben nicht viel, um Spaß zu haben.
Als wir endlich Hamburg erreichten, unsere Zimmer bezogen und die Koffer abgestellt hatten, war die Vorfreude riesig. Jetzt konnte es richtig los gehen und wir erkundeten erstmal die Umgebung.
Am Dienstag begann unser erstes großes Abenteuer und zwar eine Stadtrundfahrt. Wir bekamen einen ersten Eindruck von Hamburg und sahen jede Menge bekannte Orte. Wir fuhren am Hamburger Rathaus vorbei, bestaunten beeindruckende Villen und erkundeten die Gegend rund um die Alster. Dabei wurde schnell klar: Hamburg ist riesig und es gibt ziemlich viel zu sehen.
An diesem Tag waren wir außerdem in der Elbphilharmonie. Das Gebäude war von innen und außen sehr beeindruckend und wir konnten einen tollen Blick über Hamburg genießen. Oben war es allerdings ziemlich windig, sodass wir nicht ewig dort bleiben wollten. Trotzdem war der Besuch der Elbphilharmonie ein besonderes Erlebnis.
Anschließend ging es in eine völlig andere Welt - und zwar in eine ziemlich kleine. Im Miniatur Wunderland konnten wir unzählige kleine Landschaften, Städte, Züge, Autos und Menschen entdecken. Von der Schweiz bis nach Südamerika über Rio de Janeiro war alles dabei. Und natürlich galt: Je genauer man hinsah, desto mehr verrückte und lustige Details entdeckte man.
Doch wer dachte, dass wir danach Feierabend hätten, hatte sich gewaltig geirrt. Am Abend stand noch ein Musical über Michael Jackson auf dem Programm. Die Show war beeindruckend und für viele von uns ein echtes Highlight. Danach ging es mit dem Boot zurück zu den Landungsbrücken. Dort konnten wir noch eine Drohnenshow bestaunen. Gemeinsam ließen wir den Abend an der Elbe ausklingen. Hamburg bei Nacht, die Lichter der Stadt und das Wasser vor uns - schon ziemlich cool.
Am nächsten Tag ging es direkt weiter. Dieses mal erkundeten wir Hamburg vom Wasser aus. Bei der Hafenrundfahrt konnten wir riesige Schiffe, Hafenanlagen und jede Menge Container bestaunen. Dabei wurde uns wieder einmal klar, wie groß der Hamburger Hafen eigentlich ist.
Danach änderte sich die Stimmung allerdings schlagartig: Es wurde dunkel, gruselig und ziemlich unheimlich. Unser Ziel war das Hamburg Dungeon. Dort bekamen wir die dunkle Geschichte Hamburgs auf eine etwas andere Art präsentiert. Unheimliche Szenen, überraschende Effekte und jede Menge Schreckmomente sorgten dafür, dass einige von uns plötzlich ganz genau wussten, wo ihre Mitschüler standen - sicherheitshalber natürlich.
Besonders die Szene mit der Frau im Käfig blieb vielen im Gedächtnis. Man konnte sich vorher noch ganz entspannt fühlen - und wenige Sekunden später sah das ganz anders aus. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß.
Für einige von uns ging es danach sogar noch höher hinaus: Der Free Fall Tower wartete. Einmal tief durchatmen, überlegen ob das eine gute Idee ist - und dann ging es auch schon abwärts.
Am Abend hieß es dann: Vorbereitung auf den nächsten Tag. Gemeinsam bereiteten wir uns Sandwiches für unterwegs zu. Ein besonderer Dank geht dabei an Frau Linß für das Besorgen des Sandwichmakers und der Zutaten. Schließlich mussten wir für das nächste Abenteuer ordentlich Energie tanken.
Am Donnerstag war es dann endlich so weit: Wir fuhren in den Heide Park - unser Highlight. Darauf hatten sich wahrscheinlich die meisten von uns besonders gefreut. Endlich angekommen, dann gab es eigentlich nur eine Frage: Welche Achterbahn zuerst? Während einige von uns sofort begeistert losstürmten, gab es bei anderen zunächst eher Aussagen wie: „ Nein, niemals!“ oder „Das mache ich auf keinen Fall!“ Komischerweise wurden aus diesen „Nein,niemals!“ bei einigen ziemlich schnell mehrere Fahrten hintereinander. Offenbar war die Angst nach der ersten Runde plötzlich verschwunden - oder man wollte einfach nicht zugeben, dass es Spaß gemacht hatte. Den ganzen Tag über wurde Achterbahn gefahren, gelacht, geschrien und wieder Achterbahn gefahren. Und als wir dachten, der Tag wäre nun vorbei, hatten unsere Lehrer noch eine Überraschung für uns: eine gemeinsame Runde Kinderkarussell. Nach Loopings, schnellen Kurven und jeder Menge Adrenalin plötzlich Kinderkarussell zu fahren, war schon ein ziemlich lustiger Abschluss. Aber natürlich machten wir mit.
Nach einem langen und aufregenden Tag ging es am Abend noch auf die Reeperbahn. Dort konnten wir noch einmal die besondere Atmosphäre von Hamburg erleben und unseren letzten Abend gemeinsam genießen.
Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Unsere Abschlussfahrt war viel zu schnell vorbei. Wir stiegen in den Bus und machten uns auf den Weg nach Hause. Diesmal war es deutlich ruhiger im Bus als auf der Hinfahrt. Kein Wunder - nach fünf Tagen vollen Programm, wenig Schlaf und jeder Menge Erlebnissen waren die meisten ziemlich erledigt. Trotzdem gab es natürlich noch genug zu erzählen, Fotos wurden angeschaut und die besten Momente bereits zu unseren persönlichen Klassenfahrt - Highlights erklärt.
Insgesamt war unsere Abschlussfahrt nach Hamburg eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche. Wir haben viele interessante Orte besucht, neue Dinge gesehen und gemeinsam jede Menge erlebt. Besonders schön war, dass wir so viel Zeit miteinander verbringen konnten und dabei viele lustige Erinnerungen entstanden sind. Die Klassenfahrt wird uns deshalb bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein riesiges Dankeschön!
So eine geniale Abschlussfahrt klappt natürlich nicht ohne das beste Team im Hintergrund. Deshalb wollen wir euch einfach mal DANKE sagen:
Danke an unseren Lehrerinnen fürs Organisieren, Aushalten und Durchhalten! Danke für eure Geduld, die gute Laune und dass ihr selbst im absoluten Chaos immer den Durchblick hattet! Danke an den Papa, der am Start war und uns die Woche über so stark unterstützt hat! Und ein fettes DANKESCHÖN an unseren Busfahrer: Danke, dass du uns sicher hin-& zurück gebracht hast.
An euch alle: Danke für diese unvergessliche Abschlussfahrt.



